Leo Koehof - ein Nachruf

Lieber Leo, 

Du warst ein mutiger Mann, der sich und seinen Prinzipien bis zuletzt treu blieb. Du warst immer ein Vorreiter. Jemand, der immer wieder aufstand und weiter machte. Jemand, der neue Wege betrat, die sich noch keiner vor Dir zu beschreiten gewagt hatte. Bevor Du Deine Karriere als Autor und Verleger begannst, hattest Du Dich in allen möglichen Bereichen ausprobiert, so dass man fast schon sagen könnte, Du hättest mehr als ein Leben gelebt. Du warst Bauarbeiter, und hast später als selbständiger Bauunternehmer Häuser gebaut, sowohl im Auftrag als auch Dein eigenes Haus, um sie dann wieder zu verkaufen. Du eröffnetest mehrere Geschäfte, sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, die gut liefen, doch warst Du weiter auf der Suche nach einer Art Erfüllung, einem höheren Zweck! 

Durch mehrere Reisen kamst Du diesem Wunsch nach Deiner persönlichen Bestimmung immer näher. In der Dominikanischen Republik lerntest Du schließlich Jim Humble, den Erfinder von MMS, kennen und schätzen. Du warst so beeindruckt von den erstaunlichen Ergebnissen, dass Du mit Jim nach Afrika gereist bist, um zu sehen, was MMS für Malariapatienten bedeuten kann. Du hast dort später auch selbst ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz durchgeführt. Nachdem Du die Erfolge live miterleben durftest, öffneten sich für Dich völlig neue Sichtweisen auf die Schulmedizin. Dein Entschluss, MMS und andere alternative Behandlungsmethoden auch in Europa bekannter zu machen, stand fest. Fortan begannst Du also im eigenen Verlag Bücher zu den Themen MMS, Schwarze Salbe, Strophantin, Moringa und vielen weiteren alternativen Heilmethoden bei Krebs und anderen Krankheiten zu verlegen und sogar selbst zu schreiben.

Du hattest Dir da wahrlich keine leichte Aufgabe gestellt, denn schon sehr bald musstest Du feststellen, dass Du Dir damit keine Freunde machtest. Hausdurchsuchungen, Drohungen, Verleumdungen - Dein Weg sollte fortan ein recht holpriger sein. Doch Du hast Dich niemals einschüchtern lassen, folgtest Du doch einer inneren Eingebung, einer Stimme, die es Dir zur Aufgabe machte, der Menschheit zu helfen. Und so geschah es. Du machtest die Nacht zum Tag und arbeitetest rastlos an Deinen zahlreichen Projekten. Du wolltest, zunächst mit einem kleineren und später dem größeren Jim Humble Verlag, all denen eine Stimme geben, die der Mainstream verstummt hatte. 

Du hast den “Spirit of Health Kongress” und ein gleichnamiges Magazin ins Leben gerufen, um alternativen Heilmethoden eine noch größere Bühne zu bieten. Mit Deiner Frau Fatuma begannst Du sogar ein großes Heilzentrum in Uganda zu bauen. Es war Deine Vision dort einen ganz besonderen Ort für Heilung entstehen zu lassen. Trotz plötzlicher schwerer Krankheit hast Du weitergekämpft und bis zum letzten Atemzug alle verbleibende Energie genutzt, um alles so gut wie möglich für eine Zukunft ohne Dich vorzubereiten. Eine Zukunft in einer Welt, wie Du sie Dir für Deine geliebten Kinder gewünscht hast. 

Zu Deinem Gedenken hat Deine Frau Dein Bild in die in Uganda stehende Pyramide einbetten lassen, so dass Du dabei sein kannst, wenn Dein Gesundheitszentrum, Dein großer Traum, endlich fertiggestellt wird. Und so bleibst Du für immer auch ein Teil dieser Welt, nicht nur in unseren Gedanken. Du hast uns allen einen großen Schatz an Wissen hinterlassen, und denen von uns, die wir Dich besser kennenlernen und einen Teil des Weges mit Dir gehen durften, hast Du die Erinnerung an einen herzensguten Menschen geschenkt, der sich nie für den leichten, sondern immer für den richtigen Weg entschieden hat. 

Lieber Leo, wir werden Dich schmerzlich vermissen und wünschen Dir, dass Dich, wo immer Du auch bist und wo auch immer die Reise nun hingehen wird, Licht und Liebe begleiten mögen. 

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Wie geht es nun weiter? 

Leo hatte sich gewünscht, dass sein Werk weitergeführt wird und so bat er uns, seine langjährigen Freunde und Mitarbeiter, Gerda und Hub Hawinkels, den Jim Humble Verlag in seinem Sinne weiterzuführen. 

Leo wollte, dass all sein Tun seinen Kindern, seiner Frau, aber auch der gesamten Menschheit weiterhin zugute kommt. Während er also uns damit betraute, sich um die Geschäfte des Verlags, inklusive des Spirit of Health Magazins zu kümmern, bat er seine Ehefrau Fatuma, seine Vision für ein alternatives Heilzentrum in Uganda, fertig zu stellen. 

Wir werden alles tun, damit Leos letzter Wille in Erfüllung geht und hoffen, dass Sie uns weiterhin auf diesem Weg begleiten. 

Mit den allerbesten Wünschen,
Gerda und Hub Hawinkels

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